Das Wetter – Fakten und Prognosen

 

Es gibt die Idee vom Flügelschlag eines Schmetterlings, der an der richtigen Stelle Einfluss auf die Großwetterlage nimmt.

 

Die Großwetterlage ist abhängig von Einflüssen, wie z.B. Wassertemperatur des Meeres, die die Verdunstung an der Oberfläche begünstigt, der kalten Lufttemperatur über dem Wasser. Usw.

 

Bezogen auf das eigene Leben ist es die Frage nach dem Großen Ganzen in das ich eingegliedert bin, wie viel davon in meinem Einflussbereich liegt.

 

Die Wetterlage hat ihren Antrieb in Meerwasserwärme und Lufttemperatur darüber.

Eine gewaltige Umsetzung von Energie, bezogen auf Fläche und Raum.

 

Wie viel Fläche und Raum liegt im Einfluss des Menschen?

 

Zwei Möglichkeiten, die eine mich als Teil des Ganzen zu erleben, meinen Einfluss gering zu schätzen und mich ggf. unbeteiligt zu verhalten. Die andere mich verbunden zu fühlen, einen Einfluss aktiv gestalte.

Es gibt auch noch die unverbundene Möglichkeit, wieder mit den Aspekten des aktiven oder passiven Agierens.

 

Wie schätze ich die Lage ein?

Verbunden oder Unverbunden ?

Aktiv oder Passiv ?

Gestaltend oder Abwartend ?

 

Der Schmetterling kümmert sich nicht, er lebt seine Natur in Unwissenheit, nicht bewusst und zugleich auch nicht befangen oder verstrickt.

 

Als Mensch sind wir herausgestellt durch unser Bewusstsein, wir können übend forschen am gelebten Leben. Wir erfahren auch einen Zwiespalt von Unbeschwertheit und Anforderung, Plage, Leid oder Bürde. Einiges ist gegeben, einiges davon halten wir durch unser Zutun aufrecht.

 

Nehmen wir den Zwiespalt wahr und forschen darüber.

 

Annahme, Demut kann auch eine Haltung sein mit Unvermögen Frieden zu schließen. Die Epi-Genetik forscht darüber, dass Traumata in der RNA vererbt werden können und so auch die Stimmung und das Verhalten vorgeburtlich geprägt sein können. Warum bin ich traurig oder ängstlich? Woher kommt diese oder jene Stimmungslage? Ist es lebensgeschichtlich, biografisch, sozialisationsbedingt, oder auch in der RNA angelegt?

 

Konzentriere ich mich auf Heilsames Erleben auf Momente der Verbundenheit mit Natur und Schöpfung, kann ich die Fragen und Schmerzens meines Seins als einen weiteren Zustand für sich stehen lassen, mit dem ich mich nicht dauerhaft identifizieren muss.

 

Abendruf 

Eines lege ich euch ans Herz:

Leben und Tod sind eine erste Sache.

Schnell vergehen alle Dinge.

Seid ganz wach,

niemals achtlos, niemals nachlässig.

(aus dem Zen)