Workshop: Wer bin ich?

gestalten was ist – ich zeige mich.

Verschiedener Medien werden eingesetzt das eigene SEIN zu erforschen und zum Ausdruck zu bringen. Bekanntes wird sichtbar, Verborgenes wird eingeladen da zu sein. Die Gruppe wird zum Zeugen, dessen was ist.

 

Ich im Kontakt – Interaktionen.

Wie ist es in Kontakt zu kommen, in Kontakt zu sein? Wie gehe ich in Kontakt? Wie fühle es sich dort an? Aktivität vs. Passivität? Flexibilität, Durchlässigkeit, das richtige Maß an Spannung als Qualitäten für Begegnung. Wir üben zu zweit und in der Gruppe mit Methoden der Improvisation mit den Medien Farbe/Tonerde, Bildergeschichten und Musikinstrumenten/Percussion.

 

Was sind meine Präferenzen, wie lebe ich diese?

Gibt es Mangel an Qualitäten in meinem Leben?

Wo möchte ich etwas einladen?

Wo möchte ich Heilsameres erleben?

Was spricht mich an?

Was möchte gelebt werden?

 

Der Workshop bietet die Möglichkeit durch angeleitetes Üben mit den verschiedenen Medien in Kontakt zu diesen Fragen zu kommen. Durch ganz praktische Erfahrungen findes du Zugang zu lebensgeschichtlichen Themen, Präferenzen und Inspiration für nächste Schritte.

 

Medien/Methoden

Plastizieren mit Tonerde

Gestalten mit Farben auf Papier

Musik-Improvisationen (bitte wenn vorhanden eigene Instrumente mitbringen)

Stille, Achtsamkeitsübungen

 

Anmelden

Bei Interesse an einer Teilnahme bitte Kontakt mit mir aufnehmen und vorher anmelden: ...hier

Die Plätze sind begrenzt auf max. 10 Personen.

 

eine Überlegung wert...

kann ich eine regelmäßige Gruppe besuchen und mich dieser verpflichen um einen Übungs und Entwicklungsweg zu ghehen?

Wo in meinem Leben kann ich mich übend erleben?

Einzelstunden sind "teuer", kann und will ich mir das leisten? (ca. 50-80€)

Der 3tageskurs bietet Dir die Gelegenheit mehr als 20h Kurszeit zu einem Stundensatz von ca. 10€ zu besuchen.

Wer bin ich? Was will ich?

Musisch-Künstlerische Exploration zur Selbsterforschung.

Klärung und Ausrichtung.

28.12.-30.12.2017, ganztägig 10-18 Uhr

Bitte Platz vormerken lassen, max. 10TN (Kursgebühr 190-250€)

Bei Interess bitte zeitnahe und unverbindlich vormerken lassen: Tel 20.29.12.75

 

In diesem Dreitageskurs bist du eingeladen dich zu erforschen, dir "auf die Schliche zu kommen", unheilsame Muster und Ausprägungen in der Persönlichkeit zu reflektieren, Veränderung und Fülle einzuladen.

 

Vielleicht bist du an einem lebensgeschichtlichem Punkt, wo du dich als begrenzt, im Mangel und auch in Mustern verhaftet erlebst. Hier ist es gut die Dinge so zu sehen wie sie sind.

 

Vielleicht bist du an einem Punkt, wo es unklar ist wie Du dein Leben gestalten möchtest, welchem Impuls du folgen könntest. Hier ist es gut, mit Kreativität und Offenheit für das was sich zeigt zu üben, einzulassen.

 

Durch Sharing in der Gruppe zeigst Du Dich und vertiefst die eigenen Erkenntnisse aus den Übungen. Deine Mitteilungen bleiben für sich stehen, wir gehen nicht in Diskussion oder Deutungen.

 

... 

Der Übende Mensch erlebt- sofern er sich öffnet und zulässt, ja auch zumutet - immer mehr das was er ist, wie er ist. Die lebensgeschichtlichen Ausprägungen der Persönlichkeitsstruktur werden auch in ihrer Begrenztheit deutlicher. Die Akzeptanz dieser Beschränkung ist ein notwendiger Entwicklungsschritt. Aus der erlebten Begrenztheit kann ein Selbstmitgefühl erwachen, das auf diesen Menschen schaut, mit ihm fühlt - ohne etwas machen zu müssen. Ich erkenne mich als der der ich bin. Ich anerkenne mich als der, der ich bin. Selbstannahme.

 

Ein Übungsweg bietet die Gelegenheit durch die andauernde Übung und die damit einhergehenden zu bewältigenden Situationen sich immer wieder als Mensch zu bewähren. Eine offene Haltung und eine gewisse Neugier helfen dabei, eigene Muster zu erkennen und in neue Verhaltensweisen hinein zu leben.

 

Die Einsicht in den eigenen Geist, wie dieser Geist "funktioniert", wie er diesen Menschen in der Welt sein lässt, kann sich vertiefen. Mit dieser Einsicht in den eigenen Geist wird es möglich "den Ochsen nach hause zu führen", "den Tiger zu zähmen". Wir leben weiterhin als der Mensch der wir sind, jedoch weniger verhaftet in der Vorstellung von einem "festen ICH", von einer "Persönlichkeit". Es macht Sinn irgendwo einen Pflock in die Landschaft zu setzen, als Orientierung - ein Übungsweg kann dieser Pflock sein. Ich nenne diese Pflock Schwertweg, er könnte auch anders benannt werden.