Die Kunst das Schwert zu führen

"So geht es am Ende um das Gewinnen derjenigen Verfassung, in der der Mensch offen und gehorsam wird für Stimme und Auftrag des Wesens und zugleich fähig, es sichtbar und wirksam werden zu lassen mitten in weltlichem Leben und Werk. Das aber bedeutet:

Den Alltag leben als Übung und zwar als Übung zu weltlicher Leistung, die zugleich Übung auf dem inneren Weg ist.(Karlfried Graf Dürckheim)

für Wen?

Der Schwertweg ist für Menschen geeignet die an der Verfeinerung ihrer Wahrnehmung interessiert sind und sich zugleich in der Begegnung mit Menschen erforschen möchten, sie ist für Menschen die Selbstreflexion im Bereich Körperwahrnehmung, Denken und Fühlen schulen wollen - die ihre innere Haltung und ihr Dasein im Außen - entwickeln und beleben.

- Der Schwertweg ist ein Prozess der Selbsterforschung und Selbstwerdung. -

Unmittelbar sind die Übungen mit dem Schwert geeignet, die Eigene Mitte zu erforschen und mit dieser in der Welt in Erscheinung und Aktion zu sein. In meinen Angeboten und Kursen wird immer auf die ein oder andere Art (auch i.S.v. Kunst) genau diese SEINS-Forschung gefördert. Der Besitz von Hara, dem "Leben aus der Mitte" erweist sich in der Welt in einer gesteigerten Lebenskraft und positiven Emotionalität, i.S.v. wahrnehmen, zulassen, beobachten und gestalten können. Mit der vertieften Übungspraxis stellt sich eine Erfahrung ein, die universeller Natur ist. 

 

Der Übende Mensch erlebt, sofern er sich öffnet und zulässt, ja auch zumutet immer mehr, das was er ist, wie er ist. Die lebensgeschichtlichen Ausprägungen der Persönlichkeitsstruktur werden auch in ihrer Begrenztheit deutlicher. Die Akzeptanz dieser Beschränkung ist ein notwendiger Entwicklungsschritt. Aus der erlebten Begrenztheit kann ein Selbstmitgefühl erwachen, das auf diesen Menschen schaut, mit ihm fühlt - ohne etwas machen zu müssen. Ich erkenne mich als der der ich bin. Ich anerkenne mich als der, der ich bin. Selbstannahme.

 

Ein Übungsweg bietet die Gelegenheit durch die andauernde Übung und die damit einhergehenden zu bewältigenden Situationen sich immer wieder als Mensch zu bewähren. Eine offene Haltung und eine gewisse Neugier helfen dabei, eigene Muster zu erkennen und in neue Verhaltensweisen hinein zu leben.

 

Die Einsicht in den eigenen Geist, wie dieser Geist "funktioniert", wie er diesen Menschen in der Welt sein lässt, kann sich vertiefen. Mit dieser Einsicht in den eigenen Geist wird es möglich "den Ochsen nach hause zu führen", "den Tiger zu zähmen". Wir leben weiterhin als der Mensch der wir sind, jedoch weniger verhaftet in der Vorstellung von einem "festen ICH", von einer "Persönlichkeit". Es macht Sinn irgendwo einen Pflock in die Landschaft zu setzen, als Orientierung - ein Übungsweg kann dieser Pflock sein. Ich nenne diese Pflock Schwertweg, er könnte auch anders benannt werden.

 

jeden Dienstag

Gruppe Schwert

 

1 x mtl. Samstag 10-14 Uhr

Offene Gruppe Schwert

 

März

1 Offene Tür Remise

21 Sonderkurs Schwert

April

3-5 Green Care Modul 1

8-12 Einführungskurs Shakuhachi, Benediktushof Holzkirchen

18 Sonderkurs Schwert

 

Vorschau

 Einführungskurse Shakuhachi:

8.-12.4.2020

Benediktushof -->hier

 

 

SHINRIN YOKU

27.-31.7.2020

Heilsames Naturerleben

Benediktushof Holzkirchen

 

ASPEKTE
Da sein.

Aufgerichtet.
Präsent.

Bewusst.
Sich Zeigen.

Entschieden.
Behauptend.

In Beziehung.
Schlagfertig.

Handelnd.
Sich Zurücknehmend.

 

Medien

in der Mediathek gibt es eine Zusammenstellung von Texten, sowie Audio- und Filmdokumente. hier...

 

Schwert

...mehr Infos

 

Angebote

Gruppe

Monatsbeitrag 75€

Probestunde i.d. Gruppe 20€

Einzelstunde 60-80€

 

Schwertweg in der Gruppe

jeden Dienstag 20-21.30Uhr

Der Einstieg in die laufende Gruppe ist möglich.

mehr aus den Übungen...

 

Sonderkurse

 Offene Gruppe

Termine 1.HJ 2020

 8.2./21.3./18.4./9.5./13.6. 

jeweils  10-14 Uhr

(wir beginnen mit einem gemeinsamen Tee)

 

Kursgebühr 40€/ggf erm.

 Ort wir bei der Anmeldung bekannt gegeben! 

Die Kurse sind zum Einstieg und als Übungstag geeignet.

 

Der Schwertweg führt dich in deine Mitte, aus der Du in der Welt in Erscheinung trittst.

 

Shakuhachi

Einführungskurse am Benediktushof -->hier

weitere Infos auf meiner externen Seite gib es hier...

 

über den Button die facebookseite von Schwertweg-Berlin, abbonieren.

wunderbare Katze

Dieser Band vereinigt in sich verschiedene klassische Texte zu der Kunst des Schwertfechtens (Kendo), Bogenschießens (Kyudo) und Speerstoßens (Sojutsu).

der Text zum Schwertüben ist unter diesem Link online zu lesen, es lohnt sich! -->hier

 

Waldbaden

SHINRIN YOKU

27.-31.7.2020

Heilsames Naturerleben

(Benediktushof Holzkrichen)

 

Fortbildung

GREEN CARE 2020

Im Rahmen von Shinrinyoku, Wald und Naturgestützter Therapie beginnt im April 2020 das erste Modul. 8 Module je Fr-So, 10-18Uhr.

mehr Infos ...hier

 


 

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"Üben einfach des Übens willen, der Fortschritt sorgt dann schon für sich selbst"

(aus: Ich ging den Weg der Zenflöte)

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Mit dem Schwert üben

bdt. auch immer „sich Selbst auf die Schliche kommen“.

An-/Erkennen was ist, wer ich bin, wie ich bin, was mich ausmacht.

 

In diesem Sinne ist der u.g. Text ein passendes Fundstück zur eigenen Individuation. Nach meiner Auffassung ist es das sog. Initiatische, oder auch eine Selbstinitiierung (ich bin nicht mehr der, der ich davor war). Der Prozess beinhaltet die Entfaltung eigener Fähigkeiten, Anlagen und Möglichkeiten zu Anschauungen, Haltungen, Meinungen und Perspektiven. Ziel des Prozesses ist eine schrittweise Bewusstwerdung, um sich dadurch als etwas Eigenes und Einmaliges zu erkennen und zu verwirklichen. (Anm.: in Abgrenzung zu anerzogenem Verhalten und Werten, Lebensgeschichtlichen Prägungen, Mustern)

Es sind nur wenige Zeilen, doch bringen sie einige Aspekte präzise auf den Punkt.

 

Auf dem Weg seiner Individuation ist der Mensch immer wieder gefordert, sich aktiv und bewusst den neu auftauchenden Problemen zu stellen und seine Entscheidungen vor sich selbst zu verantworten. Individuation bedeutet, sich nicht danach zu richten, „was man sollte“ oder „was im allgemeinen richtig wäre“, sondern in sich hinein zu horchen, um herauszufinden, was die innere Ganzheit (das Selbst) jetzt hier in dieser Situation „von mir oder durch mich“ bewirken will. Dabei verknüpft Jung die Individuation mit der menschlichen Freiheit und dem Gefühl der Würde, an dem der Prozess der Selbstwerdung sich ausrichtet und bemisst:

 

„Man kann hier die Frage aufwerfen, warum es denn wünschenswert sei, daß ein Mensch sich individuiere. Es ist nicht nur wünschenswert, sondern sogar unerläßlich, weil durch die Vermischung das Individuum in Zustände gerät und Handlungen begeht, die es uneinig mit sich selber machen.

 

Von jeder unbewußten Vermischung und Unabgetrenntheit geht nämlich ein Zwang aus, so zu sein und zu handeln, wie man selber nicht ist. Man kann darum weder einig damit sein, noch kann man dafür Verantwortung übernehmen. Man fühlt sich in einem entwürdigenden, unfreien und unethischen Zustand (...) Eine Erlösung aus diesem Zustand aber ergibt sich erst dann, wenn man so handeln kann, wie man fühlt, daß man ist. Dafür haben die Menschen ein Gefühl zunächst vielleicht dämmerhaft und unsicher, mit fortschreitender Entwicklung aber immer stärker und deutlicher werdend.“

 

(C. G. Jung)